NEWS 24h
24 Stunden von Daytona, Rennbericht Richard Lietz
2010-01-31 21:47 von Willi Dinstl (0 Kommentare)
Platz 5 für Lietz/Bleekemolen/Potter/Stanton
Porsche Werksfahrer Richard Lietz beendet nach schwierigem Training und Rennen den 24 Stunden-Klassiker in Daytona, Florida, auf dem ausgezeichneten fünften Rang der GT-Klasse.
Richard Lietz war von Porsche zum Team Magnus Racing entsandt worden. Mit dabei im grün-weissen Porsche 911 GT3 Cup mit der Nummer 44 der aktuelle Porsche-Supercupsieger Jeroen Bleekemolen (NL), Craig Stanton (USA) und Teambesitzer John Potter (USA). Das noch junge Team feierte bei der diesjährigen Ausgabe des 24 Stunden-Rennens von Daytona sein Debut und so gab es schon im Training verschiedenste Probleme. Craig Stanton konnte im Qualifying nur eine handvoll Runden bestreiten und so musste die Mannschaft von Startplatz 22 ins Rennen gehen.
Das Feld wurde bei Regen auf die Reise geschickt und die Nummer 44 wanderte rasch die Rundentabellen nach oben. Leider wurde der Elfer aber schon bald wieder von mehreren technischen Problemen heimgesucht und man wurde bis auf Platz 27 durchgereicht. Von da an brachten das Team und die Fahrer aber eine hervorragende kämpferische Leistung, denn man wollte das Auto trotzdem unbedingt aus aussichtsloser Position ins Ziel bringen.
Magnus Racing holte in der Folge Platz um Platz auf und das Finish war wahrlich nichts für schwache Nerven. Richard Lietz: "Wir hatten jede Menge verschiedene Probleme während des Rennens. Nachdem wir schon weit zurück gelegen waren, stieg ich zum letzten Turn auf Platz 6 liegend ein. Die Autos von Platz vier bis sieben lagen nach 23 Stunden alle in der gleichen Runde und so konnte ich bis auf den vierten Rang nach vorne kommen. Gegen Rennende wurde aber der Sprit knapp und ich musste 2 Runden vor Schluß nochmals nachtanken. Aber immer noch besser ein fünfter Platz als kurz vor dem Ende auf der Strecke liegen geblieben. Letztendlich ist dieses Ergebnis für das junge Team, das einen hervorragenden Job geleistet hat, ein ausgezeichnetes Ergebnis. Es hat richtig Spaß gemacht, wieder einmal ein Rennen in den USA zu fahren."
Willi Dinstl
Presse Richard Lietz




Einen Kommentar schreiben