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2010: Porsche Werksfahrer Richard Lietz verteidigt seinen Titel in der Le Mans Series Mit Partner Marc Lieb im Team Felbermayr-Proton
2009-12-14 19:13 von Willi Dinstl (0 Kommentare)
Zur Motorsport-Jahresfeier gab Porsche die Pläne für 2010 bekannt: Die Weissacher Sportwagenschmiede plant, die heuer errungenen Titel in der ALMS und der Le Mans Series zu verteidigen. In den Cockpits werden wieder die Siegerpiloten von 2009 sitzen.
Das bedeutet, dass auch in der kommenden Saison die Le Mans Series ein Fixpunkt im Kalender des österreichischen Porsche Werksfahrers Richard Lietz sein wird. Kongenialer Partner wird wieder der Deutsche Marc Lieb sein, der Porsche 911 GT3 RSR wird vom österreichisch-deutschen Team Felbermayr-Proton eingesetzt werden.
Richard Lietz konnte 2009 in der Le Mans Series mit Marc Lieb mit 3 Siegen und 3 Pole Positions in 5 Rennen den Titel erringen. Felbermayr-Proton holte die Teamwertung für Porsche. Das abgelaufene Jahr war für den Ybbsitzer überhaupt ein höchst erfolgreiches: Neben dem Titel in der LMS konnte Richard Lietz auch die Vizemeisterschaft in der International GT Open holen. Er führt die Statistik der Laufsieger in diesem aufstrebenden Championat mit 11 Siegen an.
Der neue Vorstandsvorsitzende der Porsche AG, Michael Macht, stellte sich zur Jahresfeier den Rennkunden vor und deklarierte sich als „Racer“. Er betonte den besonderen Stellenwert des Motorsports für die Stuttgarter: „Motorsport ist eine zentraler Bestandteil der DNA unseres Unternehmens. Und er wird auch in Zukunft eine wichtige Rolle einnehmen. Bei den 24 Stunden von Le Mans wieder um den Gesamtsieg zu fahren, das würde bei Porsche nicht nur mich reizen. Ich habe bereits mit Herrn Dürheimer (Vorstand Entwicklung) und unserem Motorsport-Chef Hartmut Kristen zusammengesessen. Sie werden bald von uns hören!“
Daraus Schlüsse zum zukünftigen Betätigungsfeld für Richard Lietz zu ziehen, ist definitiv verfrüht. Tatsache ist, dass der Niederösterreicher auch 2010 wieder einen vollen Terminkalender aufweisen wird. Im Jänner allerdings steht der Spass im Vordergrund: Richard Lietz hofft auf jede Menge Neuschnee, um bei der Planai Classic einmal wieder so richtig quer fahren zu können.
Willi Dinstl




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